Interkommunale Biotopvernetzung für die Biologische Vielfalt

In insgesamt zwölf Kommunen im Projektgebiet werden zusammen mit vielen regionalen Partner*innen und Akteur*innen interkommunale Biotopverbundplanungen für die Biologische Vielfalt entwickelt und die daraus abgeleiteten Maßnahmen (lineare Hecken- und Gehölzpflanzungen, Entwicklung von Trittsteinbiotopen und Korridoren zur Wanderung von Tieren) gemeinsam realisiert. Interkommunale Arbeitskreise mit Bürger*innen, Landwirt*innen, Flächeneigentümer*innen, NGO-Ortsgruppen, Behörden und Verbänden entscheiden während der gesamten Planungs- und Umsetzungsphase, was in ihrer Region für die Biodiversität getan wird.

Die Einbindung bereits renaturierter Flächen (Drammendorf, Bresewitz) aus dem Vorgänger-Projekt Schatz an der Küste im Hotspot 29 in den Biotopverbund trägt wesentlich zur Lebensraumvielfalt in der Region bei. Parallel dazu werden mit bereits Zustimmung signalisierenden Landwirt*innen Kooperationsverträge zur Extensivierung bzw. moorschonenden Wasserhaltung auf insgesamt 100 ha organischen Böden abgeschlossen.

In diesem Projekt ist die enge Zusammenarbeit mit allen Verbundpartnern entscheidend, da alle Partnerorganisationen wichtige Bausteine für die Biotopvernetzung entwickeln und realisieren. OSTSEESTIFTUNG und Succow-Stiftung arbeiten hier gemeinsam an der Umsetzung der Maßnahme, um in allen Regionen des großen Projektgebietes Hotspot 29 erfolgreiche Biotopverbünde auf den Weg zu bringen.

 

Mehr Eindrücke: Film Biotopverbund

 

Warum die Gemeinde Gelbensande beim Projekt mitmacht, erzählt der Bürgersmeister Labitzke: Film Gelbensande

 

Verantwortlich: Rasmus Klöpper, Claudia Reese, Sabine Grube (OSTSEESTIFTUNG) und Teresa Kewitsch (Succow-Stiftung)

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Rinder auf nasser Weide
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Wiese mit Weiden
© Wikipedia Guido Gerding